Erster Eindruck
Nach dem Auspacken fiel mir sofort die gute Verarbeitung des Sticks auf. Auch der Deckel hält sehr gut und man kann ihn sogar hinten anmachen, so verliert man den wohl eher weniger, nicht wie bei meinem alten Voyager GT. Stick zuerst mal direkt an meinen MacBook Pro angesteckt und siehe da, schon kann ich die Kingston App öffnen, mein Kennwort und andere Sachen eingeben und es läuft. Kurz bei meinem PC noch probiert und es funktioniert wunderbar.


Der Stick
Das spezielle an dem Stick, was auch der Grund für den Blogbeitrag ist, ist ja die Hardware Verschlüsselung (AES 256) die unter Windows, Mac und Linux läuft. Unter Windows steckt man den Stick ein, und sofern Autorun aktiviert ist, öffnet sich automatisch das Tool, bei dem man schon das Passwort eingeben muss. Übrigens, wenn man das Passwort 10mal falsch eintippt, dann wird der komplette Stick formatiert.

Wie man beim Bild noch erkennen kann, kann man den Inhalt auch als Read-Only öffnen. Könnte noch nützlich sein, wenn man nen Testvirus mit in die Schule nimmt.
Die Einstellungen selbst sind kaum zu erwähnen. Da kann man die Sprache und das Passwort ändern und seine Kontaktinformationen angeben. Wenn jemand der Stick findet, kann man, wenn man auf Contact Information (siehe Bild oben) klickt, den Benutzer herausfinden und wenn man ein Telefon hinterlegt hat, könnte der Stick bei einem ehrliche Finder zurückkehren.
Was noch zu erwähnen ist, ist die Breite. Er ist leider genau ein paar Millimeter zu breit, sodass ein zweiter Stick (nebeneinander natürlich) genau nicht hineinpassen könnte, oder ein anderes USB Kabel (in meinem Fall das vom iPhone). Von der Höhe passt er wunderbar.

Über die Leistung haben wir ja noch gar nicht gesprochen. Jetzt denkt ihr sicher, “der muss ja extrem langsam sein, immerhin rechnet er ja die Verschlüsselung und nicht der PC.”
Eben nicht! Der USB Stick kommt ohne Probleme jedem USB2 Stick im normalen Preissegment mit. D.h. er hat ca. 25mb/s lesen und 10mb/s schreiben. Ich kann damit sogar ohne Probleme über PortableApps(Beitrag folgt) surfen oder arbeiten. Und so ein Stick verwendet man ja auch nicht um Filme herumzuschieben, oder? 
Fazit
Qualität ist top und es läuft auch unter Mac OS X, juhu! 
Und jeder der etwas von seinen Daten hält oder wichtige/private Daten mitschleppt oder zumindest nicht will, dass jeder drin herumschnüffelt, wenn man den mal doch verliert, dem empfehle ich diesen Stick. Für alle anderen, die das nicht interessiert: Bleibt bei euren 10.– Sticks oder USB3 Sticks für Filme oder so und gut ist. Also für mich haben sich diese knapp 60.– CHF gelohnt.